100% Erfolg für Jens Böhrnsen

- Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Bovenschulte (links) und der SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel (rechts) gratulieren Jens Böhrnsen zu seinem herausragenden Wahlergebnis. Foto: Focke Strangmann
SPD-Landesparteitag nominiert Spitzenkandidaten für die Bürgerschaftswahl 2011
Die Meinung der Delegierten des SPD-Landesparteitages im BLG-Forum in der Überseestadt war eindeutig und mündete in einem riesigen Vertrauensbeweis für Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen. Auf 198 von 198 abgegebenen Stimmzetteln wurde das Feld „Ja“ angekreuzt. Damit ist Böhrnsen mit einstimmigem Ergebnis und unter großem Jubel von der SPD als Spitzenkandidat nominiert worden.
Er soll damit die Bremer SPD bei der Bürgerschaftswahl im Mai kommenden Jahres zum Sieg führen. "Vielen Dank für diesen so wunderbaren Vertrauensbeweis", erklärte der gerührte Bürgermeister nach der Wahl. Vorab betonte auch der Bremer SPD-Landesvorsitzende, Andreas Bovenschulte, in seinen Eröffnungsworten, dass Jens Böhrnsen unvergleichbar in Bremen sei, andere Parteien seien Lichtjahre davon entfernt, so eine Persönlichkeit in ihren Reihen vorweisen zu können. Jens Böhrnsen selbst hatte Schwierigkeiten sich einen Weg zu bahnen, um die Wahl anzunehmen. Dafür sorgten die zahlreichen Gratulantinnen, die alle mit einer roten Rose bestückt auf ihn zustürmten, nachdem das Nominierungsergebnis bekannt wurde. Einer der ersten männlichen Gratulanten war SPD-Parteichef Sigmar Gabriel, der eigens in die Überseestadt gekommen war, um gemeinsam mit dem Bürgermeister das Ergebnis zu feiern. Dass es so überragend ausfallen würde, hat selbst den SPD-Chef überrascht. „Wir hätten uns Jens auch gut als Bundespräsidenten vorstellen können. Und nur weil ihr ihn hier haben wollt, bleibt er in Bremen“, erklärte er. Beide Spitzenpolitiker hatten vorab die Kernaufgaben sozialdemokratischer Politik ausgegeben. Sie sprachen sich dafür aus, dass vorrangig der sozialen Spaltung in der Gesellschaft entgegengewirkt werden müsse. Jens Böhrnsen warb für einen Kampf für mehr soziale Gerechtigkeit, der SPD-Parteichef kritisierte darüber hinaus die schwarz-gelbe Bundesregierung scharf für ihre Pläne zur Reform der Hartz-IV-Regelsätze.

