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23.05.2006

Beckmeyer: Wirtschaftsstandort Bremen profitiert von Masterplan Güterverkehr

Zum Masterplan Güterverkehr und Logistik erklärt der Landesvorsitzende der SPD Bremen und verkehrspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Uwe Beckmeyer:

"Als Außenwirtschaftsstandort profitiert Bremen besonders vom Masterplan Güterverkehr und Logistik." Insbesondere für die Seehäfen bedeuteten optimale Logistikketten die Chance, die Exportfähigkeit der Region weiter zu stärken, erklärte der Bremer SPD-Vorsitzende und verkehrspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Uwe Beckmeyer, am Dienstag in Bremen. Bremens Interesse sei es, durch eine wirkungsvolle Förderpolitik Innovationen zu unterstützen und den Standort nachhaltig zu stärken, sagte Beckmeyer. Bereits in der Vergangenheit habe das Land mit dem Konzept des Güterverkehrszentrums, des Kombinierten Verkehrs und der City-Logistik eine Vorreiterrolle übernommen. Ziel des Masterplans Güterverkehr und Logistik sei es, die Effizienz des Gesamtverkehrssystems für den Güterverkehr zu steigern. Dabei müssten die Schnittstellen zwischen den Verkehrsträgern künftig stärker ins Blickfeld rücken. Mit dem logistischen Knoten GVZ und der Roland-Umschlaganlage verfüge Bremen über sehr gute Zugänge zum Schienen- und Wasserstraßennetz. Diese Standortvorteile müssten genutzt werden. "Wir dürfen uns nicht auf Infrastrukturpolitik beschränken, sondern wir brauchen ein Gesamtkonzept." Als zukünftiger Wachstumsraum im Nordwesten sei es für Bremen und Bremerhaven wichtig, flexibel auf die Veränderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu reagieren, so der SPD-Landesvorsitzende. Dies betreffe die Globalisierung der Produktion und des Wirtschaftsverkehrs, aber auch die steigenden Anforderungen an die Lieferbereitschaft der Transportunternehmen. "Wirtschaftswachstum und Beschäftigung und damit unsere Zukunftsfähigkeit in Bremen hängen entscheidend von modernen und leistungsfähigen Verkehrssystemen ab." Der Masterplan Güterverkehr und Logistik werde durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gemeinsam mit der verladenen Wirtschaft und der Transportbranche erarbeitet und solle noch in dieser Legislaturperiode vorliegen. Derzeit seien dafür im Bundeshaushalt Mittel in Höhe von 1,85 Millionen Euro vorgesehen, sagte Beckmeyer. "Der Haushaltstitel für den Masterplan muss in den nächsten Jahren kontinuierlich aufgestockt werden."