18.06.2009

Bremen und Bremerhaven: Städte des sozialen Zusammenhalts

Diskutierten die Perspektiven für Bremen und Bremerhaven: Finanzsenatorin Karoline Linnert, Bürgermeister Jens Böhrnsen, Moderatorin Verena Herb und die Fraktionsvorsitzenden Carsten Sieling (SPD) und Matthias Güldner (Bündnis 90/Die Grünen, von links nach rechts).

Bilanz und Perspektiven nach zwei Jahren Rot-Grün

Aus Anlass des zweijährigen Bestehens der ersten rot-grünen Koalition im Land Bremen lud die Friedrich-Ebert-Stiftung die Spitzen der Koalition ins Bremer Congress Centrum ein, wo in der Reihe "Bremer Dialog" die Veranstaltung mit dem Titel "Bremen und Bremerhaven - Städte des sozialen Zusammenhalts. Bilanz und Perspektiven nach zwei Jahren Rot-Grün" stattfand. Moderatorin Verena Herb begrüßte unter anderem Bürgermeister Jens Böhrnsen,  Finanzsenatorin Karoline Linnert sowie die Fraktionsvorsitzenden der Koalitionsparteien SPD, Carsten Sieling, und Bündnis 90/Die Grünen, Matthias Güldner zum Talk auf der Bühne.

Der SPD-Landesvorsitzende Uwe Beckmeyer zeigte in seiner Rede die politischen Schwerpunkthemen der Koalition auf und konnte berichten, dass vieles, was von den Partnern im Koalitionsvertrag vereinbart wurde, in den zurückliegenden zwei Jahren umgesetzt wurde. Die Rahmenbedingungen der Koalition sind dabei durch die finanzielle Notlage des Landes Bremen nicht einfach: "Wir müssen den Spagat zwischen der Stärkung des sozialen Zusammenhalts in unseren beiden Städten als politischer Schwerpunktsetzung, der Bewältigung der durch die Finanz- und Wirtschaftskrise verursachten Herausforderungen und den notwendigen Anstrengungen zur Konsolidierung unserer Hasuhaltslage hinbekommen. Das ist eine große Aufgabe, der die Koalition aber mit Mut, Zuversicht und dem richtigen politischen Kompass für die Entwicklung Bremens und Bremerhavens begegnet. Rot und Grün sind gut für das Land", so Uwe Beckmeyer, der sich bei den Landesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Susan Mittrenga und André Heinemann, für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedankte und - als Mitglied des Deutschen Bundestages hat er diese Vergleichsmöglichkeit - deutlich machte, dass die Atmosphäre ihm im rot-grünen Bündnis in Bremen deutlich mehr behage als in der zurzeit auf Bundesebene regierenden Koalition.