Die Bremer SPD startet in den Wahlkampf

Die Bremer SPD startete am 28. April gemeinsam mit ihrem Spitzenkandidaten Bürgermeister Jens Böhrnsen in die entscheidende Phase des Bürgerschaftswahlkampfes 2011. Zur Wahlkampfauftaktveranstaltung im BLG-Forum waren hochkarätige Gäste in die Hansestadt gekommen. Mit dabei waren Manuela Schwesig, stellvertretende Parteivorsitzende und Ministerin für Soziales und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering, Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Matthias Platzeck, Ministerpräsident von Brandenburg und Hamburgs neuer Erster Bürgermeister Olaf Scholz. 

Die Gäste erwartete ein interessanter Mix aus Politik und Kultur – und da sollte vor allem auch die Musik nicht zu kurz kommen. Die A-cappella-Gruppe MAYBEBOP brachte die Menge in eine aufgeregte Auftaktstimmung. Die 500 Gäste in der BLG-Halle freuten sich auch über Dinipiri Etebu, Hip-Hop-Weltmeister 2010 und die Tanzgruppe We Got Skillz sowie das Spielleute-Orchester TURA Bremen.

Gut drei Wochen vor der Landtagswahl in Bremen hat auch der Bremer SPD-Landesvorsitzende Andreas Bovenschulte zum Start der heißen Wahlkampfphase in seinem Beitrag das Ziel noch einmal klar ausgegeben: Die SPD will wieder klar stärkste Kraft werden und den Regierungschef stellen. „Der Senat hat in den letzten  vier Jahren gute Arbeit geleistet. Bremen und Bremerhaven stehen heute trotz anhaltender knapper Kassen wirtschaftlich gut da und gehen gestärkt aus dem Strukturwandel hervor.“

Olaf Scholz, nach einem fulminanten SPD-Sieg bei der Bürgerschaftswahl im Februar neuer Regierungschef in Hamburg, machte deutlich, dass der Wind in der Tradition der beiden Hafenstädte Bremen und Hamburg schon immer eine große Rolle spielte und heute wieder neu eine wichtige Rolle einnimmt. Früher für die Fahrt der Segelschiffe und heute, wenn es darum geht, wirtschaftliche Zukunft zu gewinnen. „Bremen und Hamburg sind zwei Orte, die gemeinsam mit vielen anderen im Norden dazu beitragen können, dass neue Arbeitsplätze entstehen, mit der Windkraft als einer der wichtigsten Wirtschaftsmöglichkeiten für die Zukunft.“ Wir müssen jetzt dazu beitragen, dass in Deutschland die Energiewende gelingt und dass wir es schaffen, alle wirtschaftlichen Entscheidungen so zu orientieren, dass Deutschland nicht mehr abhängig ist von der Atomkraft.“

Bürgermeister Jens Böhrnsen blickte in seiner Rede auf die kommenden drei Wochen des Bürgerschaftswahlkampfes: „In den Zeitungen lese ich, eigentlich brauchen wir die Wahl nicht mehr. Es sei doch längst alles entschieden. Das stimmt nicht. Gelaufen ist die Wahl am Abend des 22. Mai und keine Sekunde früher. Und deshalb lasst uns die Ärmel aufkrempeln und gemeinsam für einen Erfolg der SPD in Bremen und Bremerhaven kämpfen. Lasst uns die Gespräche suchen mit den Menschen und sagen, für eine solidarische Gesellschaft, für eine starke Wirtschaft und für eine ökologische Nachhaltigkeit steht in Bremen nur eine Partei und das ist die SPD. Wir stehen für das Miteinander in unserer Gesellschaft in Bremen und Bremerhaven. Lasst uns ihnen sagen, wo die Menschen am 22. Mai ihre fünf Kreuze machen sollen, damit wir mit den Menschen gemeinsam Bremen positiv weiter entwickeln können.“