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"In Bremen ist kein Platz für Sexismus und Homophobie!"

09.12.2011
SPD und Jusos protestieren gegen das Konzert des Rappers Kollegah
Am 14.  Dezember soll im Modernes in Bremen ein Konzert des Rappers Kollegah stattfinden. Der Hesse, der seinen Musikstil selbst als „Zuhälterrap“ bezeichnet, ist vor allem durch seine extrem frauenverachtenden, homophoben und gewaltverherrlichenden Liedtexte bekannt geworden. Sarah Ryglewski, stellvertretende SPD-Landesvorsitzende und Vorsitzende der Jusos Bremen erklärt dazu: "Texte wie ‚Ich bau Aggressionen ab durch Vergewaltigung von Bordsteinschlampen’  sind keine Unterhaltung oder Teil der Jugendkultur, sondern schlichtweg menschenverachtend. Wer wie Kollegah Frauen und Homosexuelle in übelster Weise beschimpft und herabwürdigt, um das eigene Image als harter Rapper zu pflegen, fährt auf der falschen Spur und hat im toleranten und weltoffenen Bremen nichts zu suchen. Die Bremer SPD und die Jusos unterstützen die Kritik vieler anderer Bremerinnen und Bremer an dem geplanten Konzert. Die Betreiber des Modernes sollten sich dieser breiten Mehrheit gegen Sexismus, Homophobie und Gewalt anschließen und das Konzert nicht stattfinden lassen."