Gleicher Lohn und gleiche Aufstiegschancen für Frauen

- Uwe Beckmeyer fordert die gleichen Löhne für Männer und Frauen. Foto: Focke Strangmann
Der SPD-Landesvorsitzende Uwe Beckmeyer unterstützt die am internationalen Frauentag erhobene Forderung nach echter Gleichstellung durch verbindliche, gesetzlich garantierte Rechte. Dass Frauen heute so gut ausgebildet sind wie es noch in keiner Generation der Fall war und trotzdem durchschnittlich ein Viertel weniger verdienen als Männer, sei nicht hinnehmbar, so der SPD-Landesvorsitzende. „Die Bundesregierung ist gefordert, diese Lücke mit klaren gesetzlichen Regeln zu schließen. Ein gutes Instrument ist zum Beispiel ein gesetzlicher Mindestlohn. Aber auch der Ausbau der Kinderbetreuung spielt eine wichtige Rolle. Durch die Schwächung der Finanzkraft der Kommunen behindert die schwarz-gelbe Bundesregierung die Gleichstellung von Frauen und Männern aber auch auf diesem Wege“, kritisiert Uwe Beckmeyer.
Er unterstützt den Beschluss des SPD-Parteipräsidiums und den Aufruf der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) zum internationalen Frauentag, in dem ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft unter anderen mit einer 40-Prozent-Quotenregelung für Aufsichtsräte gefordert wird: „Wo freiwillige Vereinbarungen ins Leere laufen, muss mit gesetzlichen Mitteln sichergestellt werden, dass sich auch die deutschen Unternehmen einer zeitgemäßen und geschlechtergerechten Entwicklung nicht weiter verschließen“, so Uwe Beckmeyer abschließend.

