Miteinander im Stadtteil – Zusammenleben gestalten

„Was wir wollen ist eine freie, gerechte und solidarische Gesellschaft“- so steht es im Grundsatzprogramm der SPD. Für die Veranstaltung „Miteinander im Stadtteil – Zusammenleben gestalten“ hat die Bremer SPD am vergangenen Samstag mit dem Nachbarschaftshaus Helene Kaisen im Ohlenhof in Gröpelingen einen Veranstaltungsort gewählt, der in einem Stadtteil liegt, in dem sich die Herausforderungen in besonderer Weise zeigen: Sozialer Zusammenhalt, Arbeiten und Wohnen, Migration und Integration, Bildung und Sicherheit. Diese Fragen diskutierten Bürgermeister Jens Böhrnsen, der SPD-Landesvorsitzende Andreas Bovenschulte, Innensenator Ulrich Mäurer, Hans-Peter Mester (Ortsamtsleiter West) mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

Die Impulse für die Diskussion zu den Grundlagen und Bedingungen für ein gutes Zusammenleben im Stadtteil gaben Rolf Prigge, Mitglied des SPD-Landesvorstandes und die Vorsitzende des Bremer Rats für Integration, Libuse Cerna mit ihren Vorträgen.

„Miteinander im Stadtteil“ ist die Kurzformel sozialdemokratischer Politik auf der kommunalen Ebene in Bremen und Bremerhaven. Für den Erfolg dieser Politik sind insbesondere drei Herausforderungen zu bewältigen:

  • Die Überwindung sozialer Spaltung und die Verminderung bzw. Verringerung sozialer Ungleichheit.
  • Die Sicherheit in den Stadtteilen ist zu gewährleisten.
  • Die kulturelle urbane Komplexität ist anzunehmen und aktiv zu gestalten.

Die rot-grüne Landesregierung hat auf diesem Weg in den vergangenen Jahren bereits viel geleistet, doch es bleibt auch noch eine Menge zu tun. Rolf Prigge fasste es so zusammen: „Bremen kann sozialer werden.“ Die Antwort, wie dieses gelingen kann, gab er auch: Es müsse ein Programm entwickelt werden, in der die Stadt- und Stadtteilentwicklung, die lokale Sozial- und Bildungspolitik sowie lokale Demokratie und Bürgerbeteiligung wirksam verknüpft werden. „Dies ist entscheidend für den Erfolg sozialer Stadtpolitik ist“, so Prigge.

Impuls_Rolf_Prigge_-Bremen_kann_sozialer_werden-.pdf