1. SPD Land Bremen > 
  2. ..... > 
  3. Nachrichten-Archiv > 
  4. 2006 > 
  5. SPD-Landesvorstand: Zukunft der Bremer Kliniken in
07.07.2006

SPD-Landesvorstand: Zukunft der Bremer Kliniken in kommunaler Hand sichern

Der Landesvorstand der Bremer SPD hat am heutigen Freitag (7. Juli 2006) Gesundheitssenatorin Karin Röpke den Rücken gestärkt und eine zügige Umsetzung der Neustrukturierung des bremischen Krankenhaussektors und des Masterplans gefordert.

Uwe Beckmeyer, Landesvorsitzender der Bremer Sozialdemokraten, erklärt hierzu: "Es geht darum, die Wettbewerbsfähigkeit der kommunalen Kliniken voranzutreiben und die qualitativen Standards in den Bremer Kliniken mindestens abzusichern. Im Interesse der jährlich 100.000 Patientinnen und Patienten und der vielen tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darf es dabei zu keinen zeitlichen Verzögerungen kommen." Der Landesvorstand informierte sich auch über die zuletzt bekannt gewordenen Vorfälle im  Klinikum Bremen-Ost und lobte die Senatorin für ihre Aufklärungsarbeit. Beckmeyer: "Karin Röpke hat die volle Unterstützung der SPD bei der rückhaltlosen Aufklärung der Vorfälle im Klinikum Bremen-Ost. Die umgehende Einsetzung eines externen Sonderermittlers war eine gute und richtige Entscheidung. Die Senatorin arbeitet mit Hochdruck an der Aufklärung aller Vorfälle." Mit Nachdruck sprach sich der Landesvorstand dafür aus, dass die aktuelle Diskussion um die Vorfälle im Klinikum Bremen-Ost nicht die Zukunftsfähigkeit der kommunalen Kliniken Bremens insgesamt gefährden dürfe. Die politische Grundsatzentscheidung, die kommunale Trägerschaft der Kliniken beizubehalten und abzusichern, dürfe im Interesse der Patienten und Mitarbeiter nicht in Frage gestellt werden. Uwe Beckmeyer abschließend: "Viele Kommunen, die ihre Krankenhäuser in eine private Trägerschaft überführt haben, bereuen diesen Schritt mittlerweile, weil sie feststellen, dass sich die Versorgungs- und Leistungsstandards deutlich verschlechtert haben. Wir Sozialdemokraten wollen genau dies in Bremen verhindern und stehen dafür, eine gute medizinische Versorgung weiter über die kommunale Trägerschaft sicherzustellen."