09.06.2009

Gemeinsam für Karstadt

Im Gespräch: Die Betriebsräte von Kartstadt aus Bremen und Bremerhaven mit dem SPD-Landesvorsitzenden Uwe Beckmeyer (Bildmitte).

Der SPD-Landesvorsitzende Uwe Beckmeyer unterstützt Beschäftigte im Kampf um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.

Der SPD-Landesvorsitzende Uwe Beckmeyer hat sich am Montag, 8. Juni 2009 mit den Betriebsräten der Karstadt-Häuser in Bremen und Bremerhaven zu einem Gespräch über die aktuelle Situation des Mutterkonzerns Arcandor getroffen. Arcandor ist von einer Insolvenz bedroht und beantragt derzeit einen Notkredit bei der Bundesregierung. Uwe Beckmeyer und die Karstadt-Betriebsräte teilen die Sorge, dass eine Insolvenz von Arcandor 53.000 Arbeitsplätze in Deutschland akut gefährden würde.

"Die Karstadt-Häuser gehören in die Innenstädte Bremens und Bremerhavens. Es ist auch aus der Perspektive einer nachhaltigen Weiterentwicklung unserer Innenstädte nicht vorstellbar, dass Karstadt seine Häuser in Bremen und Bremerhaven schließen muss. Die Eigentümer von Arcandor sind gefordert, alles dafür zu tun, dass eine Insolvenz verhindert und die vielen tausend Arbeitsplätze gesichert werden können", so Uwe Beckmeyer nach dem Gespräch.

Der SPD-Landesvorsitzende hält auch staatliche Hilfen als einen möglichen Beitrag auf dem Weg zur Sicherung des Überlebens von Karstadt für denkbar: "Die Verwendung von Steuergeldern zur Sicherung von Arbeitsplätzen ist allemal sinnvoller als die Finanzierung von Arbeitslosigkeit."

Die Bremer SPD unterstützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Karstadt in Ihrem Bemühen um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.