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02.11.2006

SPD zieht mit Jens Böhrnsen an der Spitze in den Bürgerschaftswahlkampf

Landesparteitag nominiert Bürgermeister als Spitzenkandidaten – breite Unterstützung auch für Ingelore Rosenkötter als neue Senatorin

Mit überwältigender Mehrheit haben die Delegierten des Landesparteitages der SPD am Mittwochabend (1. November 2006) Jens Böhrnsen als ihren Spitzenkandidaten für die Wahlen zur Bremischen Bürgerschaft im Mai nächsten Jahres nominiert. Von den anwesenden 195 Delegierten stimmten bei 3 Gegenstimmen 192 für Jens Böhrnsen. Der Parteivorsitzende Uwe Beckmeyer wertete das Ergebnis als überzeugenden Beleg der Geschlossenheit der Bremer SPD: "Die gesamte Bremer SPD steht hinter dem Bürgermeister Jens Böhrnsen und unterstützt sein entschlossenes Eintreten für den sozialen Zusammenhalt und die wirtschaftliche Entwicklung unserer beiden Städte Bremen und Bremerhaven. Mit Jens Böhrnsen an der Spitze kann die SPD – wie auch das Land Bremen – zuversichtlich in die Zukunft blicken." Jens Böhrnsen bedankte sich bei den Delegierten herzlich für das große Vertrauen und die vielfältige Unterstützung seiner Arbeit im Bremer Rathaus durch die Partei, Fraktion und die sozialdemokratischen Kollegen im Senat. In seiner mit großem Beifall aufgenommenen Grundsatzrede machte Böhrnsen deutlich, dass die SPD ohne Koalitionsaussage in den Bürgerschaftswahlkampf ziehen werde: "Wir werben im Wahlkampf nicht für Koalitionen. Wir machen Wahlkampf für die SPD", sagte Böhrnsen. Schwerpunkte sozialdemokratischer Politik seien dabei insbesondere die Stärkung des sozialen Zusammenhalts und die gerechte Verteilung von Chancen, die Nutzung der vielfältigen Bremer Stärken für die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen und umsichtige aber auch selbstbewusste Verhandlungen um  eine gerechtere und aufgabenadäquate Finanzverteilung. "Bremen und Bremerhaven sollen Städte des sozialen Zusammenhalts sein. Städte, in denen alle Menschen Wertschätzung, Respekt und Solidarität erfahren. Städte, in denen alle gleiche und gerechte Chancen haben. Deshalb finden wir uns mit Kinderarmut und Massenarbeitslosigkeit nicht  ab. Deshalb dürfen Bildungschancen nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Deshalb setzen wir auf soziale Integration und gerechte Teilhabe aller in der Gesellschaft, sagte Böhrnsen. Mit großer Mehrheit stimmte der Parteitag auch dem Vorschlag Böhrnsens zu, Ingelore Rosenkötter als Nachfolgerin der zurückgetretenen Senatorin für Arbeit, Frauen. Gesundheit, Jugend und Soziales, Karin Röpke, zu nominieren. Karin Röpke hatte Bürgermeister Jens Böhrnsen herzlich für die langjährige gute Zusammenarbeit gedankt: "Ich habe über viele Jahre – zunächst in der SPD-Fraktion und dann im Senat – sehr gern, sehr gut und erfolgreich mit ihr zusammengearbeitet. Ich werde sie als Kollegin im Senat sehr vermissen. Ich glaube, die beste Anerkennung für ihre politische Leistung ist, wenn wir immer im Blick behalten, dass gerade in der Kinder-, Jugend-, Familien- , Gesundheits- und Sozialpolitik hinter nüchternen Budgetzahlen und Haushaltsanschlägen immer einzelne Schicksale stehen, Menschen, die auf Unterstützung oder Hilfe, Schutz oder Förderung angewiesen sind."