1. SPD Land Bremen > 
  2. Aktuelles > 
  3. Nachrichten-Archiv > 
  4. 2007 > 
  5. Uwe Beckmeyer: Klare Prioritäten setzen
10.01.2007

Uwe Beckmeyer: Klare Prioritäten setzen

Zur Verbesserung des Jugendhilfesystems zum Schutz von Kindern vor Vernachlässigung und Misshandlung erklärt der SPD-Landesvorsitzende Uwe Beckmeyer:

"Das Schicksal des einzelnen Kindes muss im Mittelpunkt stehen, nicht Sparziele, abstrakte Fallzahlen oder die Lebenssituation der jeweiligen Eltern." Uwe Beckmeyer: "Der durchdachte Maßnahmenkatalog des Sozialressorts und die klaren Aussagen von Bürgermeister Jens Böhrnsen zeichnen den Weg vor, damit Kinder in Not nie wieder derart allein gelassen werden." Es sei tragisch, dass erst der Tod des kleinen Kevin dafür gesorgt habe, dass dem Kindeswohl wieder unbedingte Priorität beigemessen werde, so der Bremer SPD-Landesvorsitzende. In seinem aktuellen Brief an die Bürgerinnen und Bürger im Land Bremen habe der Bürgermeister klargestellt, dass sich das neue Programm zum Kinder- und Jugendschutz am erreichbaren Höchstmaß an Schutz und Fürsorge orientieren werde – und nicht an den Kosten. "Es ist auch richtig, dass jetzt zügig erste Maßnahmen ergriffen werden, um strukturelle Mängel in der Jugendhilfe zu beseitigen", sagte Beckmeyer. Man könne nicht abwarten, bis sämtliche Ergebnisse des parlamentarischen Untersuchungsausschusses vorliegen würden. In den nächsten Wochen und Monaten müsse es nun darum gehen, das Bremer Hilfesystem nachhaltig zu verändern. "Für die Bremer Politik ist dies auch eine Aufforderung, die Bedeutung der sozialen Verantwortung in unserem Gemeinwesen insgesamt wieder deutlich höher zu bewerten", so der SPD-Landesvorsitzende. Hier müssten – auch in Zeiten des Spardrucks – eindeutige Prioritäten gesetzt werden.