"Bremen muss seine führende Rolle in der Nahrungsmittelbranche behalten"

- Uwe Beckmeyer traf Vertreter des Betriebsrates von Kraft Foods und den Geschäftsführer der NGG in der Region Bremen-Elbe-Weser, Dieter Nickel, zu einem Informationsgespräch. Foto: SPD Bremen
Uwe Beckmeyer trifft den Betriebsrat von Kraft Foods
„Kraft Foods Deutschland gehört zu Bremen wie die Weser.“ Das Unternehmen sei ein Leuchtturm der Nahrungsmittelbranche im Land, erklärte der Bundestagsabgeordnete Uwe Beckmeyer am Mittwoch nach Gesprächen mit Vertretern des Betriebsrates in der Hansestadt.
Bei dem Treffen, an dem der Geschäftsführer der NGG-Region Bremen-Weser-Elbe, Dieter Nickel, teilnahm, ging es auch um die aktuellen Pläne zur Umstrukturierung des Konzerns. „Die nun bekannt gewordenen Pläne hätten Auswirkungen auf den gesamten Nahrungsmittelstandort Bremen“, betonte Beckmeyer.
Das Bundesland habe sich einen guten Namen in der Nahrungsmittelbranche gemacht. „Jede zweite Tasse Kaffee, die in Deutschland getrunken wird, kommt aus Bremen“, sagte Beckmeyer. Damit der Standort auch in der Zukunft attraktiv bleibe, müsse ein wichtiger Akzent der regionalen Politik auf diesen Wachstumsmarkt gelegt werden. Dazu gehöre auch, Bremen als führenden Standort für die Nahrungs- und Genussmittelindustrie noch deutlicher zu bewerben als bisher, so der SPD-Politiker.
Gefragt seien aber auch die Wirtschaftsunternehmen selbst. „Sie müssen Verantwortung für Beschäftigte und Standort zeigen.“ Eine klare Schwerpunktsetzung mache den Standort resistenter gegen konjunkturelle Schwankungen, sagte Beckmeyer. „Nur wer die Vorteile von Bremen erkennt, kann von ihnen in vollem Unfang profitieren.“

